Matthias Kempf (BPM)

Gute HR-Arbeit braucht Business-Verständnis und Rückgrat

Matthias Kempf, Präsident des Bundesverbands der Personalmanager:innen (BPM), spricht mit Thomas Frey über die Frage, was gute HR-Arbeit heute wirklich ausmacht und warum Fachwissen allein dafür längst nicht mehr reicht.

Im Gespräch blickt er auf seinen eigenen beruflichen Weg zurück: von den ersten Erfahrungen in der Personalarbeit über Betriebsratsverhandlungen und internationale Führungsrollen bei Adidas bis hin zu seiner Tätigkeit als Chief People Officer bei Knauf. Dabei wird deutlich, welche Erfahrungen ihn besonders geprägt haben und warum für ihn zwei Dinge zentral sind: das eigene HR-Handwerk exzellent zu beherrschen und das Business wirklich zu verstehen.

Gleichzeitig plädiert Kempf für eine HR-Funktion, die nicht nur ausführt, sondern Haltung zeigt, unbequeme Themen anspricht und als echter Sparringspartner für Unternehmensleitung und Mitarbeitende agiert. Für ihn braucht es dafür Mut, Klarheit und die Bereitschaft, konstruktiv zu widersprechen, gerade in Zeiten von Transformation, Unsicherheit und technologischem Wandel.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Führung, Talententwicklung und der Zukunft der HR-Profession: Welche Rolle spielt KI für den Berufseinstieg? Warum bleibt die Entwicklung von Mitarbeitenden eine der wichtigsten Führungsaufgaben? Und wie kann HR in Unternehmen und gegenüber der Politik künftig noch wirksamer werden?

Eine Folge über Karriere, Führung, Haltung und die Frage, wie HR vom unterstützenden Bereich zu einer wirklich gestaltenden Kraft im Unternehmen wird.

Host: Thomas Frey
Gast: Matthias Kempf

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