Wie bleibt ein Händler langfristig relevant, wenn sich Standorte, Kundenbedürfnisse und Einkaufsverhalten ständig verändern?
Auf der EXPO REAL spricht Wolfgang Gruschwitz mit Christoph Werner und Markus Trojansky, beide Geschäftsführer bei dm, über Standortentscheidungen, langfristige Mietverträge und die Frage, wie sich stationärer Handel kontinuierlich weiterentwickeln muss.
Dabei wird schnell klar: Auch eine starke Marke kann eine schlechte Lage nicht kompensieren. Für dm bleibt entscheidend, dort zu sein, wo die Kunden tatsächlich einkaufen möchten. Gleichzeitig spielen die Qualität des Standorts, ein klares Konzept und die wirtschaftliche Tragfähigkeit eine zentrale Rolle.
Markus Trojansky spricht außerdem darüber, wie wichtig die konzeptionelle Qualität eines Marktes geworden ist. Design, Technik, Beleuchtung und Haustechnik greifen ineinander und prägen, wie ein Standort wahrgenommen wird. Auch Vermieter und Investoren beschäftigen sich zunehmend stärker mit diesen Details.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die langfristige Standortentwicklung. dm denkt bei überzeugenden Standorten weiterhin in langen Mietverhältnissen. Gleichzeitig erschweren langsame Genehmigungsprozesse neue Projekte und Investitionen. Christoph Werner plädiert deshalb für schnellere Entscheidungen und eine höhere Veränderungsgeschwindigkeit.
Für die Zukunft setzt dm vor allem auf permanente Erneuerung: Standorte, Sortimente, Dienstleistungen und Ladenkonzepte werden kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Online und stationär werden dabei nicht als Gegensätze verstanden. Entscheidend ist, dass Kunden so einkaufen können, wie es zu ihrem Alltag passt.
Oder, wie Christoph Werner es formuliert: „Einkaufen, wie es ins Leben passt.“
Eine Folge über Standortqualität, langfristige Entscheidungen, Omnichannel und darüber, wie dm versucht, durch kontinuierliche Erneuerung relevant zu bleiben.