Steffen Marx, Gründer und Geschäftsführer von Giesinger Bräu, spricht mit Wolfgang Gruschwitz über den Weg von einer kleinen Garagenbrauerei zu einer der bekanntesten unabhängigen Biermarken Münchens. Was 2006 auf gerade einmal 20 Quadratmetern begann, ist heute ein mittelständisches Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitenden, einer starken Community und ambitionierten Wachstumszielen.
Im Mittelpunkt steht der Kampf um einen Platz auf dem Oktoberfest. Obwohl Giesinger Bräu die Voraussetzungen für Münchner Bier erfüllt, dürfen bislang nur sechs etablierte Brauereien die Wiesn beliefern. Warum hält sich diese Tradition so hartnäckig und welche Rolle spielen Politik, wirtschaftliche Interessen und ein Bürgerbegehren?
Darüber hinaus sprechen die beiden über Crowdfunding mit rund 8.000 Unterstützern, den Aufbau einer authentischen Marke und die Herausforderung, in einem rückläufigen Biermarkt weiterzuwachsen. Steffen Marx erklärt, warum Regionalität, Community und Produktqualität entscheidend für den Erfolg sind und wie Giesinger Bräu auf veränderte Konsumgewohnheiten und die steigende Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen reagiert.
Eine Folge über Unternehmertum, Markenidentität und den Mut, etablierte Strukturen herauszufordern. Und über die Frage, wie ein ehemaliger Underdog wachsen kann, ohne dabei seine Wurzeln und seinen Charakter zu verlieren.
Mehr Informationen zum Unternehmen: https://giesinger-braeu.de/